„Gestern gespielt bei“ Hiespielchen

Signorie, Intrigen um Macht in der Renaissance

Donnerstags ab 17.15 Uhr beginnt immer der Spielenachmittag bei Hiespielchen. Es lag ein neues Brettspiel auf dem Tisch, mitgebracht von André: Signorie

Beschreibung auf BoardgameGeek

Dies war meine erste Partie. Da ich gerne Spiele spiele, bei denen ich Mechanismen und Zusammenhänge entdecken und Strategien entwickeln und probieren kann, ist Signorie für mich ein Brettspiel mit Wiederspielreiz. Altersbedingt dauert es länger bis Details sitzen, so dass ich grundsätzlich häufiger zu Spielübersichten greifen muß, die für mich verständlich waren.

Aber von solchen Kleinigkeiten lasse ich mir meine Spielfreude nicht nehmen. Ich habe meine eigenen Strategien entwickelt, mir ein Spiel anzueigenen, dass insbesondere darin besteht, dass ich erst einmal „herumwurschtel“, mir vielleicht die Anleitung schnappe und in Einzelfällen Fragen stelle. Später wird dann das Regelheft gelesen. Beim nächsten Mal ist dann alles anders. Brettspielen ist ein gutes Training für die grauen Zellen, wenn man auf die 60 zugeht.

Gelassenheit, Lachen über die eigene Blödheit haben das unbedingte Gewinnenwollen ersetzt.

Signorie ist für mich eine gute Zeitinvestition mit hohem Wiederspielreiz.

Der thematische Hintergrund ist die Zeit der Renaissance in Italien, geprägt nach Außen durch äußere Prachtentfaltung, Erfindungsstreben und Kunst, aber nach Innen durch Intrigen und Machtstreben stolzer und reicher Familienclane. Wer hat die Macht in den Städten? Zur Machtsicherung wurden auch Eheschließungen eingesetzt. Wie bringt man seine Tochter an den richtigen Mann und umgekehrt?

Tja, ich hatte in meiner ersten Partie nur Töchter, der Vorrat reichte nicht aus. Immer wieder würfelte 1  2  3. Denn so funktioniert die genetische Vorbestimmung in diesem Spiel.

Aber das führt nicht unbedingt in eine Sackgasse. Es gibt andere Alternativen, das Spiel zu entwickeln. Hier ein paar Rahmendaten:

Andrea Chiarvesio
 Pierluca Zizzi
What’s your Game
2-4 Spieler
12 +
90-120 Minuten Punkte im Spielverlauf und Endwertung
Strategiespiel Vielfalt von Aktionen, Aktionen mit untergeordneten Aktionen machen das Besondere aus.
Workerplacement mehrstufig, Würfel und Arbeitertoken mit Knappheitsaspekt, Erarbeitung von Unteraktionen notwendig.
Spielertableau
Familie
Italienische Städte Machtausbau
Management
Sammeln, Erobern
Besonderheit:
männliche und weibliche „Arbeiter“
max. Aktionen 4 pro Runde
Boni bei Rundenwechsel
Signorie

Signorie Spielplan

20151112_191051

Signorie Spielertableau. Ich habe mit blauem Material gespielt und fast nur „Damen“ im Einsatz gehabt. Von den „Kerlen“ im nächsten Bild hätte ich gern ein paar gehabt. 😉

20151112_191040

Danke, Marion, für die Stutenkerle!

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