Gestern gespielt bei den Pottstrategen: Die Blutige Herberge

Morden und Beerdigen will gelernt sein

Morden und Beerdigen will gelernt sein

Gestern habe ich erstmalig Die Blutige Herberge bei den Pottstrategen gespielt. Ein Kartenspiel.

Die blutige Herberge ist ein Spiel, das sicherlich nicht bei jedermann ankommen wird. Ein makabres Spiel. Morden und Beerdigen. Aber letztendlich wird hier eine Thematik direkt angesprochen, die abstrakt indirekt bei vielen Spielen vorkommt.

Persönlich finde ich den Grafikstil ansprechend und passend, schön ausgearbeitet. Letztendlich ist es ein Deckkartenspiel mit multifunktionalen Karten. Herbergsgast, Komplize, Opfer, Sarg, Grabkammer, Ordnungshüter.

Durch die Beschränkung auf 2 Aktionen innerhalb einer Runde und direkter Rundenwertung ist das Spielprinzip auch ungewöhnlich und verzeiht keine Fehler. Die „harte“ Bestrafungsmöglichkeit in der Rundenwertung nach nur 2 Aktionen empfand ich zunächst persönlich sehr einschränkend und holprig, was aber an meiner persönlichen Erwartungshaltung gelegen hat, was den Aufbau eines Decks angeht. Auf Langfristigkeit ist das Spiel nicht angelegt. Aber man muß schon über die Runde hinaus planen.

Es ist für mich ein „Ärgerspiel“. So nenne ich Spiele, bei denen es ums Wegschnappen geht, ums Versalzen der Suppe. Verluste/Strafzahlungen müssen eingeplant werden, um seine Ziele umzusetzen zu können.

Ein Absacker, den man nicht zu ernst nehmen darf.

Aber ich spiele es gerne wieder.

Weitere Information zu Blutige Herberge

Folgende Spiele wurden an diesem Abend an 4 Tischen gespielt.

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Auf den Spuren von Marco Polo

Funkenschlag

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Terra Mystica

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Die Staufer

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