Geist sucht seinen Mörder

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Mysterium

Gedanken zu Mysterium als kooperatives Spiel

Kooperative Spiele finde ich faszinierend, weil bei Brettspielen viele Jahre eher genau ein umgekehrtes Prinzip gegolten hat, das Gegeneinander. Ob sich deshalb einige BrettspielerInnen damit schwertun? Gewohnheitsmäßig?

Der soziale Aspekt des Brettspielens lag für mich im Umgang mit Gewinn und Niederlage und einer Art Übungsfeld dafür, im Spiel auch mal rücksichtslos sein zu dürfen.

Plötzlich sind da Brettspiele – im Familienspielebereich beispielsweise „Die Legenden von Andor“ – in denen die Mitspieler entweder gemeinsam gegen das Spiel oder gegen einen „Intriganten“ spielen müssen. Plötzlich geht es ums Gemeinsame. Planen. Entscheiden. Verantwortung. Rücksichtslosigkeit gegen das Spiel oder einzelnen Mitspieler. Man könnte ja auch für das Verlieren verantwortlich sein.

Interessant. Warum lehnen einige Brettspieler diese Spielweise ab?

Das Besondere an Mysterium ist, dass es einen Phasenwechsel von kooperativ zu gegeneinander gibt und einem einzelnen Spieler eine Sonderrolle zufällt, nicht als intriganter Gegenspieler, sondern helfender Mitspieler.

Hier gibt es noch ein paar Gedanken mehr und ein Regeleinblick von der BRETTSPIELBOX: Gedanken zu Mysterium als kooperatives Spiel

 

 

 

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